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04.05.23

Geofencing: Wie kann diese Technologie genutzt werden?

Geofencing wird in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Neben dem Einsatz in den Bereichen Marketing und Logistik, kann diese Technologie auch genutzt werden, um für eine erhöhte Sicherheit zu sorgen. So kommt sie auch bei Hausnotruf-Systemen zum Einsatz. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie in diesem Magazinbeitrag.

Was ist Geofencing?

Geofencing ist eine Technologie, die es ermöglicht, virtuelle Grenzen um bestimmte geografische Gebiete zu ziehen. Der Begriff Geofencing setzt auch aus den Worten geographic und fence zusammen, was übersetzt soviel wie “geografischer Zaun” bedeutet.

Wenn ein Gerät, wie etwa ein Smartphone oder Hausnotruf-System nun diese festgelegte Grenze passiert, können vordefinierte Aktionen ausgelöst werden.

Welchen Nutzen hat Geofencing für Benutzerinnen und Benutzer von Hausnotruf-Systemen?

Hausnotruf-Systeme ermöglichen es älteren, kranken oder eingeschränkten Menschen im Notfall schnell Hilfe zu rufen. Mobile Hausnotruf-Geräte können problemlos unterwegs genutzt werden. Sollte die Benutzerin oder der Benutzer in Schwierigkeiten geraten, kann durch Drücken des Notfallknopfes schnell und einfach Hilfe angefordert werden. Durch Geofencing können mobile Hausnotruf-Systeme erweitert werden und den Nutzerinnen und Nutzern dadurch mehr Freiheiten geben, ohne dass auf den Aspekt der Sicherheit verzichtet werden muss. Sobald ein mobiles Notruf-System eine der vorab festgelegten Grenzen passiert, wird eine Aktion ausgelöst und die Angehörigen benachrichtigt. So kann beispielsweise ein Weglaufschutz integriert werden. Das eignet sich besonders für demenzkranke Nutzerinnen und Nutzer. Bei Menschen mit Demenz nimmt nämlich nicht nur das Erinnerungsvermögen, sondern auch die Orientierungsfähigkeit schrittweise ab. Dadurch verlaufen sich Betroffene, irren stundenlang herum und finden ihren Heimweg nicht mehr. Das kann für Angehörige zu einer schweren Belastung werden. Mithilfe von Geofencing kann der Aufenthaltsort der betroffenen Person so kontrolliert werden, dass die betreuende Person beim Verlassen der Wohnung oder einer Abweichung von gewohnten Routen eine Benachrichtigung erhält und schnell handeln kann.

Wie kommt Geofencing bei den easierLife Geräten zum Einsatz?

Mit der easierLife App haben Angehörige die Möglichkeit, bis zu drei geografische Bereiche zu definieren. Sobald die Nutzerin oder der Nutze den vorab definierten Bereich verlässt oder betritt, wird eine Benachrichtigung auf das Smartphone des Angehörigen gesendet. Durch die Möglichkeit, den Radius oder einen individuellen Bereich zu definieren, kann das Geofencing auf die spezifischen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Nutzerin oder des Nutzers abgestimmt werden. Egal, ob es darum geht, eine sichere Umgebung zu gewährleisten oder Gefahrenzonen zu markieren, Geofencing ermöglicht es, den definierten Bereich an die individuellen Anforderungen anzupassen. So wird der Angehörige sofort benachrichtigt, sobald die Nutzerin oder der Nutzer den erlaubten Bereich verlässt oder aber es wird eine Benachrichtigung ausgelöst, sobald der verbotenen Bereich betreten wird.

Seniorin mit Handy in der Hand

Radius

Über das Suchfeld kann eine Adresse eingegeben und der Radius definiert werden. Hier kann zum Beispiel die Wohnung der Nutzerin oder des Nutzers angegeben werden, von der aus sich die Person nicht mehr als beispielsweise 5km entfernen soll.

Polygon

Auch das Definieren eines individuellen Bereichs ist durch einfaches Setzen einer Stecknadel auf der Karte möglich. Diese Funktion eignet sich besonders für das Abgrenzen von Gefahrenzonen, wie Bahnhöfe oder Ähnliches.

Welche Vorteile bietet Geofencing bei Hausnotruf-Systemen?

Die größten Vorteile von Geofencing sind vor allem die Erhöhung der Sicherheit und Unabhängigkeit der Benutzerinnen und Benutzer.

Sicherheit

Mithilfe von Geofencing kann die Sicherheit älterer oder kranker Menschen erhöht werden. Dies kann besonders nützlich sein, wenn die Benutzerin oder der Benutzer an Demenz erkrankt ist. Durch Geofencing kann beispielsweise ein Bahnhof als Gefahrenzone definiert werden. Wenn die demenzkranke Person diesen vorab definierten Bereich betritt, wird umgehend ein Alarm ausgelöst. Je nach individuellem Krankheitsgrad kann auch das eigene Zuhause als erlaubter Bereich definiert werden, sodass bei jedem Verlassen eine Meldung veranlasst wird.

Unabhängigkeit

Geofencing kann außerdem dazu beitragen, die Unabhängigkeit der Benutzerin oder des Benutzers zu erhöhen, indem sie sich innerhalb des definierten Bereichs frei bewegen kann, ohne dabei ständig überwacht werden zu müssen.

Zusammenfassend bietet Geofencing bei Hausnotruf-Systemen eine zuverlässige und anpassbare Lösung, um ältere oder kranke Menschen zu schützen und ihnen gleichzeitig eine gewisse Unabhängigkeit zu ermöglichen, während die Angehörigen beruhigt sein können, dass ihre Lieben im Notfall schnell Hilfe erhalten.

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