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Wie kann das Zuhause für Demenzkranke sicher gestaltet werden?

Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die dazu führt, dass das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit stark beeinträchtigt werden. Für Betroffene wird es zunehmend schwerer Gefahren richtig einzuschätzen. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, ist es deshalb wichtig den Wohnraum den Bedürfnissen anzupassen. Wie demenzgerechtes Wohnen aussieht, erfahren Sie in diesem Magazinbeitrag.

Vorgehensweise

Auch wenn einige Veränderungen mit Sicherheit von Nöten sein werden, ist es wichtig, dass nicht über den Kopf der betroffenen Person hinwegentschieden wird. Jede Veränderung kann für Verwirrung sorgen. Deshalb sollte bei einer möglichen Umgestaltung vorsichtig vorgegangen werden. So können Sie versuchen die betroffene Person bei Entscheidungen mit einzubinden. Es ist nicht einfach die Umgebung von Demenzerkrankten sicher zu gestalten, wo doch viele Möbel und Wohngegenstände bereits als Orientierungshilfe fungieren. Dennoch möchten wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps geben. Letztlich ist es jedoch am Wichtigsten, dass sich die betroffene Person im eigenen Zuhause wohlfühlt.

einfache Einrichtung

Zu viele Sinneseindrücke können bei Menschen mit Demenz schnell zu Überforderung führen. So sollte sich die Einrichtung auf notwendige und praktische Möbel und Wohngegenstände begrenzen. Eine einfache, übersichtliche und ordentliche Gestaltung der Wohnräume kann dabei helfen, dass sich Betroffene besser zurechtfinden.

Orientierung bieten

Sich in der Umgebung zurechtzufinden, wird für Betroffene mit Voranschreiten der Erkrankung immer schwieriger. Manchmal laufen die Betroffenen ziellos umher, weil es ihnen nicht möglich ist die Räumlichkeiten richtig zuzuordnen. So hilft es möglicherweise, wenn die einzelnen Räume der Wohnung mit Beschriftungen oder kleinen Bildern gekennzeichnet werden. Ein Gefühl von Sicherheit wird außerdem durch vertraute Erinnerungsstücke geschaffen. Hier muss genaustens abgewogen werden, welche Veränderungen notwendig und welche vielleicht eher für Verwirrung sorgen. Auch nach einem Umzug sollten gewohnte Möbel und Erinnerungsstücke beibehalten werden. Sollte eine Neuanschaffung bestimmter Möbelstücke oder Geräte unvermeidbar sein, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Optik sowie Handhabung Ähnlichkeiten zu der alten Variante aufweist.

Seniorin steht am Fenster

Die Orientierung der demenzerkrankten Person kann auch durch die Reduzierung von Reizen erleichtert werden. Auf stark gemusterte Tapeten oder Teppiche sollte bestenfalls verzichtet werden. Auch bei der Farbauswahl gibt es einiges zu beachten, da dementiell erkrankte Personen auch auf Farben sehr sensibel reagieren können. Hier gilt: Dunkle Töne vermeiden und lieber auf helle, freundliche Töne setzen. Auch der Beleuchtung kommt eine nicht unwichtige Rolle zu. Um Ängste zu vermeiden, sollten alle Räumen gut ausgeleuchtet sein. Um Stürze und Unfälle bei nächtlichen Toilettengängen zu vermeiden, können beispielsweise auch Bewegungsmelder eingesetzt werden.

Um Details leichter wahrzunehmen, können Kontraste eine wichtige Rolle spielen. So kann es beispielsweise hilfreich sein, wenn Lichtschalter, Geländer oder Türen mit farblichen Klebeband markiert werden.

Sicherheit

Vergesslichkeit und Wahrnehmungsstörungen erhöhen bei Demenzkranken das Risiko für Unfälle. Auch wenn man die betroffene Person nicht vor allen Gefahren schützen kann, gibt es dennoch einige Tipps, die dabei helfen, das Zuhause sicherer zu gestalten.

Ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit zu erhöhen, ist die Reduzierung von Stolperfallen. Dies kann durch das Entfernen von Teppichen erreicht werden. Außerdem sollten Dekorationsartikel auf ein Minimum reduziert werden, denn ein aufgeräumtes und ordentliches Zuhause schafft Sicherheit. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sollten gefährliche Gegenstände, wie Messer oder Scheren an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Auch der Zugang zu Medikamenten sollte unbedingt kontrolliert werden.

In der Küche können Herdabschaltungsvorrichtungen dabei helfen die Sicherheit zu erhöhen.

Zudem gibt es auch weitere smarte Technologien, wie etwa der Einsatz von Sensoren. So wurde der easierLife HOME Smart entwickelt, um das Leben zu Hause einfacher und sicherer zu gestalten. Durch Bewegungssensoren ist es möglich Stürze direkt zu erfassen oder auch Inaktivtäten der Nutzerinnen und Nutzer festzustellen. Mithilfe der easierLife App können diese Meldungen direkt eingesehen werden.

Weitere Tipps, die dabei helfen das eigene Zuhause sicherer zu gestalten, erhalten Sie in unserem Magazinbeitrag Sicherheit im Alter.

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