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09.09.22

Suizidprävention: Was kann man tun?

Jährlich suizidieren sich weltweit etwa 800.000 Menschen. Dabei sind unerkannte Suizide durch unklare Verkehrsunfälle oder heimliches Absetzen von Medikamenten nicht erfasst. In Deutschland sterben ungefähr 9.000 Menschen pro Jahr durch Suizid. Das sind mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten oder illegale Drogen.

Fast 75% aller Suizidverstorbenen sind männlich. Das durchschnittliche Alter von Männern lag 2020 zum Zeitpunkt des Suizides bei 58,5 Jahren. Frauen waren im Durchschnitt 59,3 Jahre alt.

Auslösende Faktoren sind Stress, finanzielle Probleme, schwere Erkrankungen und familiäre Konflikte.

Die am häufigsten gewählte Suizid-Methode war sowohl bei Männern (49,9%) als auch bei Frauen (31,5%) das Erhängen, Strangulieren oder Ersticken.

Um die Gesellschaft auf die Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen, wird jährlich am 10. September der Welttag der Suizidprävention veranstaltet. Dieser Tag wurde 2003 erstmals von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der International Association for Suicide Prevention (IASP) ausgerufen.

Zudem soll dieser Tag auch als Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen fungieren.

Senioren_Trauer_Umarmung

Das können Sie tun

Wenn jemand in Ihrem Umfeld Suizidgedanken äußert, löst das große Angst aus. Es ist wichtig sich bewusst zu machen, dass man nicht verantwortlich für die Lösung des Problems ist. Was Sie tun können, ist der Person zuhören und für sie da sein, sodass ein vertrauensvolles Umfeld geschaffen wird, in dem Alternativen zum Suizid wieder vorstellbar werden.

  1. Hören Sie der Person, die sich Ihnen anvertraut hat, zu. Nehmen Sie ihre Situation und die Gedanken, die dahinter liegen, ernst.
  2. Behandeln Sie ihre Aussagen vertraulich.
  3. Bieten Sie so viel Unterstützung an, wie Sie auch wirklich leisten können.
  4. Sie können im Gespräch ruhig nachfragen, ob Sie alles richtig verstanden hast.
  5. Informieren Sie sich über professionelle Hilfen. Wenn Sie können, bieten Sie an, die betroffene Person zu begleiten. Das kann es für die Person oft leichter machen.
  6. Wenn Sie glauben, dass Lebensgefahr besteht, ist es nie falsch den Notruf zu wählen. Auch wenn sich die Situation später als harmlos herausstellt, ist es immer besser einmal zu viel, als einmal zu wenig anzurufen.

Hilfe bei Suizidgedanken

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie reagieren sollen, können Sie auch das Angebot diverser Telefonhotlines in Anspruch nehmen. Dort können professionelle Mitarbeitende auf Ihre spezielle Situation eingehen.

Telefonseelsorge:

0800 111 0 111 (evangelisch)
0800 111 0 222 (katholisch)
116 123

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