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27.07.22

Wie verhält man sich in einem Notfall? 

Ihr Angehöriger hat mit seinem Notruf-System einen Alarm ausgelöst oder Sie finden ihn nach einem Sturz auf? Jetzt gilt: Schnell handeln, aber richtig! Auf was Sie besonders in solch einer Notsituation achten müssen, haben wir für Sie im folgenden Beitrag zusammengefasst. 

Das oberste Gebot ist stets Ruhe zu bewahren und für schnelle Hilfe zu sorgen! Zunächst sollten Sie feststellen, ob die betroffene Person ansprechbar ist. Sie sollten sicherstellen, ob die betroffene Person ansprechbar ist.  

Wenn dies der Fall ist, ist es nun Ihre Aufgabe für Ruhe zu sorgen. Die betroffene Person ist wahrscheinlich aufgewühlt oder steht unter Schock, weshalb Sie unbedingt beruhigend auf sie einreden sollten. Um Schädigungen am Gehirn ausschließen zu können, können Sie einfache Fragen stellen. Fragen Sie außerdem gezielt nach Schmerzen. Wo sind die Schmerzen? Wie stark sind sie? Wenn Sie bereits vor Ort sind, können Sie der Person vorsichtig auf die Beine helfen. Auch wenn keine äußeren Verletzungen zu erkennen sind, ist es trotzdem ratsam den Hausarzt oder die Hausärztin aufzusuchen, denn oft sind Folgeschäden nach einem Sturz nicht direkt erkennbar. 

Wenn die Person nicht ansprechbar ist, sollte umgehend der Rettungsdienst informiert werden. In manch anderen Situationen ist es aber gar nicht immer so einfach zu entscheiden, ob ein Rettungsdienst alarmiert werden sollte. Grundsätzlich gilt, dass immer dann ein Notruf getätigt werden sollte, wenn eine Situation nicht einzuschätzen ist, Zweifel am Gesundheitszustand der betroffenen Person oder sogar Lebensgefahr besteht.

Seniorin stürzt und liegt auf dem Boden

Zu den lebensbedrohlichen Situationen, in denen ein Notruf zwingend notwendig ist, zählen zum Beispiel Bewusstseinsstörungen, Atemnot, Herzschmerzen, einem Schlaganfall (Wie Sie diesen erkennen, erfahren Sie hier), sehr schmerzhaften Beschwerden im Bauchraum oder stark blutenden Verletzungen. Notfälle sind neben schweren Unfallverletzungen auch lebensbedrohliche akute Erkrankungen oder Vergiftungen. 

Im Zweifel sollten Sie die Notrufnummer 112 lieber einmal zu oft wählen und die Entscheidung, ob ein Rettungswagen notwendig ist, dem Fachpersonal überlassen. In Europa ist die 112 jederzeit kostenfrei erreichbar und kann auch vom Handy aus ohne Vorwahl gewählt werden. 

Wenn Sie einen Notruf absetzen, können Sie sich an den fünf W-Fragen orientieren, auf die Sie als Anrufer oder Anruferin Antworten haben sollten.

  1. Wo ist das Ereignis? 
  2. Wer ruft an? 
  3. Was ist passiert? 
  4. Wie viele Betroffene? 
  5. Warten auf Rückfragen! 

Auch wenn Sie wahrscheinlich aufgeregt sind und die Zeit drängt: Diese Angaben sind dringend notwendig und können bei der Anfahrt des Rettungsdienstes wichtige Minuten einsparen. Außerdem sollten Sie nicht direkt auflegen, sondern zunächst die Rückfragen und Anweisungen der Leitstelle abwarten.  

Welche weiteren Stufen ein Patient oder eine Patientin während der Rettungskette durchläuft und wie es anschließend weitergeht, können Sie außerdem hier lesen.

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